Alltag

Donnerstag, 12. Juli 2007

Schneller zur Arbeit

In Zukunft komme ich wieder doppelt so schnell zur Arbeit, denn ich konnte heute schon mein am Samstag in Reparatur gegebenes Fahrrad wieder abholen konnte. Bei der letzten Anfrag hieß es, wenn keine Schlechtwetterperiode kommt, dann erst in vier Wochen.

Ich habe es einmal generalüberholen lassen und 50% der Kosten der Inspektion waren Materialkosten. Und nein, für den Preis hätte ich kein neues Fahrrad bekommen.
Früher habe ich ja wirklich alles selbst repariert, aber wozu verdiene ich Geld? Nicht, damit ich ein Wochenende lang Fahrradersatzteile kaufe und ein weiteres damit verbringe das Rad mehr schlecht als recht zusammen zu schrauben. Es fährt jetzt wieder wie eine 1, nichts klapptert und sogar der Tacho, von dem ich dachte, die Batterie sei leer, funktioniert wieder. Daher weiß ich dass mit meinem Rad in der Werkstadt 49 km gefahren wurden. Ich weiß, 49 km wahrscheinlich die Pedale gedreht. Aber die andere Vorstellung ist schöner!

Freitag, 15. Juni 2007

Bin ich seltsam?

Ich bin jetzt seit 26 Monaten bei dem Laden und habe vorgestern zum zweiten Mal privat etwas mit Kollegen außerhalb des Amtsgebäudes unternommen (Mittagspause und sich während des Betriebsausflugs auf drei Tassen Kaffee abseilen nicht mitgezählt).
Aber ich fühle mich wohl und finde eigentlich alle nett.

Erkläre die Leere:

Huch, ist das hier leer. Aber irgendwie ist zur Zeit entweder viel zu viel los oder ich bin im Eimer. Das ist auch an meinem Lesestoff zu beobachten, da der gerade nicht weggeht. Zum einen habe ich mit der "ZEIT" wöchentlich zu viel zu lesen und als alte Schwäbin kann ich nur sehr schwer etwas ungelesen wegwerfen (1). Auf der anderen Seite komme ich mit meinem Buch nicht zum Ende, seit dem Wochenende schaffe ich von den letzten dreißig Seiten gerade mal jeweils 1/4 pro Abend.


(1) Weggeworfen wird Ungelesenes aus der ZEIT nur dann, wenn die nach Büchern, und die wiederum nach Datum, sortierten Teile der ZEIT solange in dem Korb im Wohnzimmer liegen, den Herr S. von seinem Freund T. mit 15 verschiedenen Sorten Bier drin geschenkt bekommen hat, bis durch die Staubschicht die oben liegende Seite nicht mehr zu sehen ist und (kumulativ) Besuch ins Haus steht. Vorher nicht.

Mittwoch, 23. Mai 2007

Zwei Sätze,

die man von seinem Zahnarzt nicht hören möchte:
"Oh jeh, das habe ich befürchtet!" und
"Was Sie haben, ist ganz, ganz selten."

Ich war eigentlich nur zur Zahnreinigung da und die Helferin meinte, sie habe einen Karies entdeckt. Mein Zahnarzt ist auf diese Theorie nicht angesprungen und ließ röntgen. Internes Granolum ist der Befund. Kommt von innen. 30 Jahre lang umsonst die Zähne geputzt. Um den Zahn zu erhalten, ist eine Wurzelbehandlung nötig. Jedoch wollte mein Zahn in der zweiten Röntgenaufnahme nicht damit herausrücken, wie und wo genau sich die Wurzel im Kiefer verdreht und verhakt hat. Mein Zahnarzt meint, er könne das mit seinem Werkzeug nicht behandeln. Da soll nun ein Spezialist mit einer mikroskopischen Kamera ran.

Hilfe!

Samstag, 19. Mai 2007

Alles neu macht der Mai

macht die Seele frisch und frei!
Und ein Layout nebenbei - obwohl, das war dann doch eher der Sommer.

Mittwoch, 9. Mai 2007

Verhörer

Vor der Bürotür versuchte ein kleines Kind das Lied "Sind so kleine Hände" zu intonieren. Den Text, den der Bub offenbar verstanden hat, war folgender:"Ich hab keine Hände, winzge Finger dran". Ich habe mich nicht vor die Türe getraut um nachzuschauen, wo genau er jetzt die Finger dran hat.

Dienstag, 24. April 2007

Frist für Gutscheine

Wir gehören zu den Leuten, die Unternehmen, die Gutscheine ausstellen, ganz üble Bilanzierungsprobleme bereiten. Wir lösen sie, da solch ein Geschenk ja wohl überlegt sein will, immer mit Bedacht und somit nicht unbedingt in der vom Unternehmen vorhergesehenen Frist ein.

Uns blieb dank eines rührseligen Briefes der Rechtsweg erspart.
Auszüge sinngemäß: "von lieben Freunden zur Hochzeit geschenkt bekommen [...] bestellten bisher immer gerne bei Ihnen [...] düsterer Schatten auf den Erinnerungen an dieses schöne Fest [etc]".

Vielleicht lag es aber auch am Jahresumsatz, der durch eine bestellte Waschmaschine aufgehübscht worden war.

[via]

Freitag, 20. April 2007

Kulinarisches

Zum Ende der Woche die Weisheit des gestrigen Tages:

Spinat schmeckt wesentlich besser, wenn man ihn kurz vor dem Servieren durch ein Schnitzel ersetzt.

via Flurfunk

Dienstag, 17. April 2007

Fremdwort

Meine Kollegin wurde neulich von einem Kunden der Eskamotage bezichtigt. Ich rühme mich ja gerne eines umfassenden Sprachschatzes, aber mit diesem Wort hatte ich meinen Meister gefunden.

Das Wörterbuch half weiter: "veraltet für Taschenspielerei". Soso.

Sonntag, 15. April 2007

SommerSonneSonnenschein

Die beste Idee des gestrigen Tages:
Fenster putzen um die Sonne rein zu lassen, die Freiluftrumpelkammer aka Balkon aufräumen und Getränke für die geladenen Gäste kaltstellen.

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