Mittwoch, 2. Januar 2008

KalenderKalender

Habe heute beim Mittagessen mit zwei Kollegen darüber sinniert, wie sich das Osterdatum berechnet.
Meine Erklärung: "Irgendwie ein paar Tage nach dem ersten Mond im Frühling."
Kollegen: "???".
Ich:"????"
Wikipedia:"[...wichtige historische Erläuterungen*klick*...] Fällt die Ostergrenze auf den 19. April, wird sie auf den 18. April zurückverlegt. Fällt die Ostergrenze auf den 18. April und ist die Goldene Zahl des Jahres größer als 11, wird die Ostergrenze auf den 17. April zurückverlegt.[...noch mehr wichtiges Geschwafel Erläuterungen...]" Ich:"?????"
Ich _mag_ Regeln und Gesetze aber das hier schlägt dem Fass den Boden aus.
Ist mir eigentlich auch egal - in meinem Feiertagskalender (macht er trotz FTG immer "ohne Gewähr") steht drin, wann ich freitags und montags daheim bleiben darf, auch wenn durch die Zerstörung des Jerusalemer Tempels und der Zerstreuung der Juden das System der bezeugten Sichtbarkeit des ersten Mondes zerstört worden und der jüdische Kalender somit in Unordnung geraten ist. Völlig egal.

Dienstag, 1. Januar 2008

Hallo 2008

Vorsätze fürs neue Jahr:
  1. Zumindest an jedem ersten im Monat einen Beitrag schreiben. ;-)
  2. Öfter mal richtig gut kochen und essen (Jamiiiieee!)
  3. Mehr Wert auf Dinge legen, die richtig Spaß machen (Schritt eins)
  4. To-do-Listen zeitnah abarbeiten.
Ich stürze mich jetzt ins neue Jahr - kommt Ihr mit?

Donnerstag, 1. November 2007

Happy Halloween

und wir waren nicht vorbereitet!
Gestern hat eine Bande Kinder an der Tür geklingelt und vermutetermaßen "Süßes oder Saures" unverständlich in die Gegensprechanlage gekreischt.
Außer Bioäpfeln hatten wir nichts zu bieten. Also haben wir es gelassen.

Die Pointe für diesen Beitrag überlasse ich der Titanic:
Voilà!

Samstag, 29. September 2007

Provencalische Selbstmordschnecken

Lavendelschnecke

Hydrantenschnecken

Weiß jemand, was die da treiben?

Montag, 17. September 2007

Wie Urlaub!

Ich war beim Zahnarzt. Die tote Wurzel wurde heute behandelt, die lebende ist in zwei Wochen dran. Und eine Fistel habe ich! ("Wenn Sie Glück haben, geht der Blumenkohl auch so wieder weg.") Obwohl die Wurzelbehandlug am toten Nerv ohne Betäubung schmerzfrei vor sich ging, habe ich jetzt wieder einen hübschen Entzündungsschmerz am Zahnfleisch.

Herrlich! Endlich fühle ich mich wieder wie im Urlaub!

Freitag, 7. September 2007

Sommerlektüre

Zahnschmerzen in der Provence sind immer noch besser als Zahnschmerzen in Deutschland, immerhin konnte ich in drei Wochen sechs Bücher lesen: Ist eine wilde Mischung, ich weiß.
Besonders toll fand ich, dass ich offensichtlich meine Reiseübelkeit überwunden habe. Die Strecke Gargas - Aix - Gargas und ein paar Sitzungen auf dem stillen Örtchen vorher und hinterher reichen, um fast komplett "Der Sterne Tennisbälle" zu lesen (sehr spannend, liest sich gut runter) aber der Weg von Südfrankreich herauf nach Hause reicht nicht ganz um "Ab die Post" (witzig und hintergründig wie immer) ganz durchzulesen.

Ich kann wirklich alle Bücher uneingeschränkt empfehlen, aber am nachhaltigsten hat mich Leo Hickmans Buch beeindruckt. Auch wenn man wirklich keine Antworten erwarten darf. Englische Verhältnisse scheinen eben keine deutschen Verhältnisse zu sein.
Wieder zu Hause konnte ich am Samstag Abend um 21:00 im Kampfland mit viel schlechtem Gewissen gerade mal das Nötigste für unseren leeren Kühlschrank kaufen.

Seit zwei Wochen fahren wir mit dem Fahrrad zum Biosupermarkt und haben sogar ethisch korrektes Klopapier und Handseife. Mal sehen, wann sich das Kampfland wieder einschleicht. Immerhin habe ich noch nicht über einen Wurmkomposter nachgedacht.

*abstaub*

So, jetzt habe ich die Spinnenweben aus den Ecken hier entfernt.

Der Kater ist übrigens wieder da. Und mein rumorender Zahn auch. Beide sind während meinen Urlaubes wieder aufgetaucht.

Ersterer ist jetzt noch verwirrter und bewegt sich nur noch von einem Möbel zum anderen, weil er den Boden nicht mehr betreten kann / will, was weiß ich. Der spinnt. Ich bin froh, dass meine Urlaubsvertretung im Katzenfüttern nun beendet sein dürfte und ich voraussichtlich nur noch Wochenendschichten schieben muss. Um 07:00 Uhr morgens mit dem Fahrrad zur Katze geigen, den gelben Gummihandschuh anziehen und Katzenkot in der Wohnung suchen, Pisse aufwischen, ggf. ausgekotztes Futter beseitigen, das stinkige Katzenfutter im Napf kleindrücken und frisches Wasser hinstellen um dann pünktlich um 7:30 den Kollegen einen wunderschönen guten Morgen zu wünschen ist mir grad zu arg. Und abends das gleiche nochmal.

Letzterer nervt dermaßen, dass ich ihn mit Verachtung und einer Wurzelbehandlung übernächste Woche strafe.

Mittwoch, 8. August 2007

Freud und Leid

liegen oft nahe bei einander:

Als ich "meinen" Kater (der bei meiner Mutter wohnte) das letzte Mal gesehen habe, habe ich mit ihr gerade auf meinen lange ersehnten unbefristeten Arbeitsvertrag angestoßen.

Trauerfall

Uns fehlt jemand.

Sonntag, 22. Juli 2007

Radioactive Snail

Das Zelt hat seinen Eignungstest bestanden. Draußen strömender Regen, drinnen ungestörte Nachtruhe.

Nur eins hat mich etwas beunruhigt: Die Schnecken waren zu schnell für mich! Hatte ich eine mit flottem Bogen mit Hilfe eines Herings von der Zeltwand geschleudert, brauchte ich nur kurz einen weiteren Hering ziehen und das Vieh saß schon wieder am alten Platz.

Ich schiebe es auf die relative Nähe zum Atomkraftwerk.

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